Es zeigt, wozu die Burg überhaupt gebaut wurde: um die Handelsstraße über den Törzburger Pass zu schützen und Zoll zu erheben.
Über den Ort
In Törzburg (Bran) führte die Straße zwischen Kronstadt (Brașov) und der Walachei an einer Zollstelle vorbei. 1498 übernahmen die Kronstädter die Burg samt Zoll, und 1836, nachdem die Grenze auf den Gebirgskamm verlegt worden war, war Bran keine Zollstation mehr. Das Zollhaus am Fuß des Schlosses steht zusammen mit Resten der mittelalterlichen Ringmauer und der Kapelle „Herz der Königin Maria“ unter Denkmalschutz.
Die Kapelle, auch Stella Maris genannt, ließ Prinzessin Ileana 1941–1942 nach dem Vorbild der Kapelle in Baltschik errichten, für das Herz von Königin Maria, das 1940 nach Bran gebracht wurde. Von 2009 bis 2018 war im Zollhaus das Nationalmuseum Bran untergebracht, das danach in die Strada Doctor Aurel Stoian umzog. Heute ist das Gebäude kein Museum mehr: Sie sehen das Ensemble von außen, von der Straße und von den Schlossmauern.
Gut zu wissen
- Das Zollhaus ist innen nicht zu besichtigen; Sie sehen es von außen, auf dem Weg zum Schloss.
- Den besten Überblick über das Tal haben Sie von den Schlossmauern.
- Die Exponate, die früher hier standen, sind heute im Nationalmuseum Bran, etwa 700 m entfernt.
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten sind nicht bestätigt. Prüfen Sie vor dem Besuch die Website des Ortes.